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Ein Stadtplan für Jugendliche. Wo ist was los? Wo trifft man sich? Wo kann ich hingehen? Was bietet Pfaffenhofen an Möglichkeiten für junge Leute? Trag was ein! Mit Pins auf der Karte kannst du deine eigene Ortsmeldung abgeben und kurz beschreiben, um was es sich dort handelt (Was? Für wen? Kostet es was? Was kann man da machen? Von wem? Öffentlich zugänglich? Wie interessant? usw.) Dieser Stadtplan richtet sich an junge Pfaffenhofenerinnen und Pfaffenhofener zwischen 12 und 26 Jahren. Die Ortsmeldungen sollten möglichst öffentlich zugänglich sein. Es können auch Einrichtungen, Vereine u.ä. Jugendorte eingetragen werden. Bitte keine kommerzielle Werbung. Ziel ist eine visuelle und virtuelle Übersicht, aller Angebote und Möglichkeiten für Jugendliche in der Stadt.
Stadtjugendpflege Pfaffenhofen: Jugendkultur – Talentstation Utopia Leitung: Matthias Stadler: utopia@stadt-pfaffenhofen.de 08441/1206 www.jugend.jetzt
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#1909, Erstellungsdatum 10. Juni 2020 22:23 Sport- und Freizeiteinrichtungen

Kinderfreundliche Nutzungszeiten des Bolzplatzes

Der Bolzplatz hat sehr restriktive Öffnungszeiten. Besonders das Nutzungsverbot am Sonntag ist besonders ärgerlich. Gerade an dem Tag, an dem Kinder Zeit haben (Hausaufgaben sind gemacht, keine anderen Termine etc.), dürfen die Kinder nicht auf dem Platz kicken. Unseres Wissens sind diese sehr begrenzenden Nutzungszeiten auf Drängen der angrenzenden Nachbarn entstanden, die sich durch den vermeintlichen Lärm der fußballspielenden Kinder gestört fühlen. Diese Sonderregelung ist für uns in keiner Weise nachvollziehbar, da doch schon seit einigen Jahren anerkannterweise Kinderlärm nicht vergleichbar ist mit anderer Lärmbelästigung, wie z.B. einem Rasenmäher. Der nur wenige Meter entfernte Rutschenspielplatz im Ecoquartier befindet sich ebenfalls in direkter Nachbarschaft zu Wohnhäusern und es gibt auch kein Spielverbot am Sonntag, was mit einer kinderfreundlichen Gesellschaft auch nicht zu vereinbarn ist. Gerade in Zeiten, in denen leider Gottes Kindheit von immer mehr digitaler Dauerbeschallung geprägt ist, erscheint ein Fußballspielverbot am Sonntag wie aus der Zeit gefallen. Wir bitten deshalb diese Regelungen baldmöglichst zu ändern, so dass unsere Kinder, sobald es die Corana-Regelungen zulassen, beim Sporttreiben weniger begrenzt werden.

Kommentare

Sehr geehrte Frau Streit-Hörlein, leider gelingt es uns nicht, immer allen unterschiedlichen Interessen gerecht zu werden. Gewiss muss Kinderlärm von Spielplätzen seit einigen Jahren toleriert werden. Allerdings gibt es doch noch Unterschiede zwischen dem Spielen auf Kinderspielplätzen und quasi dem „Kicken auf Bolzplätzen“. Auch lässt sich schwer kontrollieren, wer alles so bolzt (während der Woche als auch am Wochenende), seien es Kinder, Jugendliche, jeweils in Begleitung von Aufsichtspersonen oder gar Erwachsene (quasi „Turnierspiel“). Da ist Lärm nicht unbedingt gleich Lärm. Keine oder kaum Bewegung mag wohl nicht das gesündeste sein, aber auch das Fehlen von Ruhe kann der Gesundheit im Einzelfall nicht förderlich sein (und man ist ja zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlichsten Lärmquellen – auf dem Grundstück wie auch außer Haus – ausgesetzt). Anwohner möchten am Wochenende weniger Lärm „vor der Haustüre“, Benutzer des Platzes verlassen diesen nach dem Spiel wieder, um beispielsweise Platz zu machen für die „nächste Runde“, die Anwohner aber bleiben. Wir bitten deshalb um Verständnis, dass wir so gesehen, mit Blick auf ein ausgewogenes Miteinander, an unseren Benutzungszeiten festhalten möchten. Zwar kann damit der Platz sonntags weiterhin nicht bespielt werden, angesichts der verfügbaren freien Zeiten unter der Woche betrachten wir diese Begrenzung dennoch als verhältnismäßig. Mit freundlichen Grüßen I.A. Roland Weichenrieder Sachgebietsleiter Bauverwaltung, Beitragswesen, Verkehrswesen

von Claudia Seitz am 16. Juni 2020 08:12

Ich möchte an dieser Stelle das Anliegen und die Argumentation von Frau Streit-Hörlein nachdrücklich unterstützen. Aus meiner Sicht gibt es keinen nachvollziehbaren Grund dafür, den o.g. Bolzplatz anders zu behandeln als die umliegenden Spielplätze. Letztere können selbstverständlich auch am Sonntag genutzt werden, wenngleich sie sich jeweils inmitten eines Wohngebietes befinden. Insbesondere der angesprochene Rutschenspielplatz dürfte durch seine direkte Nachbarschaft zu einer Vielzahl von Wohnhäusern sogar eher mehr Anwohner "betreffen" als der Bolzplatz. Auf die Rechtsprechung zum Thema Kinder-"Lärm" wurde ohnehin bereits verwiesen. Ein sonntägliches Nutzungsverbot für den Bolzplatz ist meines Erachtens keinesfalls verhältnismäßig, da die derzeit zugelassenen Zeiten unter der Woche für die meisten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen eben nicht nutzbar sind, aufgrund schulischer, beruflicher und sonstiger Verpflichtungen. Eine derartige Einschränkung beim Sport treiben (die im Übrigen nicht nur den Sonntag ausschließt, sondern auch die Nutzung am Samstag zeitlich deutlich mehr begrenzt als wochentags) auf einem hierfür angelegten Bolzplatz halte ich für nicht akzeptabel - wo sonst wäre insbesondere für Kinder und Jugendliche ein erreichbarer Platz, um dieser unterstützenswerten Leidenschaft nachzugehen?

von Heinrich Treydte am 1. August 2020 11:40

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