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Stefan Eisenmann Kommunalunternehmen Stadtwerke Pfaffenhofen an der Ilm Michael-Weingartner-Straße 11 85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm 08441 4052-3200 0172 8962958 08441 4052-3904 stefan.eisenmann@stadtwerke-pfaffenhofen.de
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#4132, Erstellungsdatum 2. Juli 2026 19:29 Ich komme aus dem Beamtenviertel

Fahrrad-Absteigepflicht in Fußgängerzone

Hallo, ich schlage für die Innenstadt - besonders rund um den Spielplatz und den Brunnen / Wasserplatz - eine Zone vor, in der Radfahrer absteigen müssen. Hier lernen viele kleine Kinder laufen oder Laufrad fahren. Da E-Bikes oft sehr schnell unterwegs sind, kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen. Mein eigenes Kind wurde hier neulich fast überfahren, da man als Eltern bei der hohen Geschwindigkeit kaum reagieren kann. Um die Innenstadt für Familien sicher zu gestalten, wäre eine Absteigepflicht oder eine effektive Tempobremse in diesem Kernbereich eine wichtige Maßnahme für eine kinderfreundliche Mobilität. Vielen lieben Danke und viele Grüße!

Kommentare

Sehr geehrte Melderin, vielen Dank für Ihren Eintrag in unserem PAFundDu-Bürgermelder. Wir können Ihr Anliegen natürlich nachvollziehen. Die Verbreitung von e-bikes und die damit einhergehende gestiegene Geschwindigkeit von Radfahrern führt leider auch zu einer Zunahme an Konflikten in gemeinsam mit Fußgängern genutzten Räumen. Als Kommune möchten wir Radverkehr und kurze Wege in der Stadt unterstützen. Aus diesem Gedanken heraus wurde entschieden das Radfahren auf dem Hauptplatz zu erlauben. In der Regel funktioniert das Miteinander von Radlern und Fußgängern auch reibungslos und erleichtert Alltagsradlern ihre Wege. Deshalb wollen wir an der Freigabe des Hauptplatzes für Radfahrer festhalten. Nach der derzeit gültigen Regelung dürfen Radfahrer den Hauptplatz in Schrittgeschwindigkeit befahren, sofern sie dabei die Sicherheit von Fußgängern nicht gefährden. Das Fehlverhalten einzelner ist ärgerlich. Menschen, die sich nicht an bereits geltende Regeln (Schrittgeschwindigkeit) halten wollen, werden aber auch zeitliche Begrenzungen oder Absteigepflichten missachten. Durch solche verschärften Reglementierungen würden wir die Situation für die Mehrheit an umsichtigen Radlern verschlechtern, ohne dadurch die gewünschte Verbesserung der Sicherheit herstellen zu können. Eine Verbesserung der Situation ist letztlich nur durch sozialadäquates Verhalten der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Um das zu erzielen, setzten wir auf Dialog und Kommunikation. Mit regelmäßigen Aufklärungsmaßnahmen zu richtigem Verhalten im Straßenverkehr versuchen wir die Einhaltung der verkehrsrechtlichen Vorgaben und damit die Sicherheit zu steigern. Mit freundlichen Grüßen Ihre Stadtverwaltung

von am 10. Juli 2026 08:50

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