Klimaschutz-Allianz Pfaffenhofen

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Die weltweite Klimaveränderung stellt für uns alle eine große Herausforderung dar. Schon seit Mitte der achtziger Jahre lebt die Menschheit ökologisch quasi auf Pump – d. h. sie verbraucht mehr Ressourcen als die Erde zur Verfügung stellt. Und wir überziehen unser Konto täglich immer weiter! Nach den Szenarien der Klimawissenschaftler wird sich bis 2100 die durchschnittliche Temperatur auf der Erde beträchtlich erhöhen – wenn wir an unserem CO2-Ausstoß nichts ändern. Darum hat die Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm mit Unterstützung des Energie- & Solarverein Pfaffenhofen e.V. die Klimaschutzinitiative ins Leben gerufen. Mit zahlreichen Angeboten ruft die Stadt Pfaffenhofen jeden von uns - Unternehmen, Privatpersonen und Organisationen - auf selbst aktiv zu werden.
Klimaschutzmanagerin der Stadt PfaffenhofenFrau Kathrin MerkertHauptplatz 1885276 Pfaffenhofen a. d. Ilm08441 7820-47kathrin.merkert@stadt-pfaffenhofen.dewww.pfaffenhofen.de/klimaschutz
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#2161, Erstellungsdatum 5. Juni 2021 21:41 Idee

Ladepunkte in Stellplatzsatzung voraussetzen

Das Fehlen einer eigenen Lademöglichkeit ist derzeit noch das größte Hemmniss bei der Entscheidung, ob ein Elektrofahrzeug gekauft werden soll. Zur Abmilderung der Klimakrise ist jedoch ein Wandel hin zur Elektromobilität unumgänglich. Daher ist es zwingend erforderlich schnellstmöglich derartige Hemmnisse zu beseitigen. Leider wird die Notwendigkeit zum Schaffen von privaten Ladepunkten von vielen Bauherren/Baufrauen und Bauträgern derzeit nicht erkannt. Die Stadt hat auf Grundlage von Art. 81 Abs. Nr. 4 BayBO über eine örtliche Bauvorschrift die Möglichkeit einen deutlichen Beitrag für die Mobilitätswende hin zur E-Mobilität zu leisten und dieses Versäumnis auszuschließen. Durch eine Anpassung der KfZ-Stellplatzsatzung kann erwirkt werden, dass bei jedem Neubau jeder Stellplatz mit einer 3-phasigen Elektroinstallation für einen Ladepunkt mit bis zu 11 kW Leistung vorbereitet wird. Die Mehrkosten hierfür betragen in der Bauphase <1000 €, möchte man jedoch die Installation nachrüsten fällt schnell das 3-Fache an Kosten an. Weitere Themen, wie z. B. ein dynamisches Lastmanagement zur optimalen Nutzung der Hausanschlusskapazität oder die Installation einer passenden Wallbox, können dann von den Eigentümer:innen nach Fertigstellung des Gebäudes ohne große Kostentreiber selbst beauftragt werden, da das Hauptproblem der Verkabelung nicht besteht und die Lademöglichkeiten somit auch im großen Umfang einfach geschaffen werden können. Die Möglichkeiten der Bauordung sollten daher genutzt werden um diese einfache, effiziente und sinnvolle Vorschrift zu schaffen.

Kommentare

Sehr geehrter Herr Dachs, vielen Dank für Ihre Meldung. Aus Sicht des Klimaschutzes ist Ihre Anregung durchaus interessant. Ein Ansatz, den wir gerne prüfen wollen. Über eine Satzungsanpassung müsste zuständigkeitshalber der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss zu gegebener Zeit entscheiden. Zunächst wollen wir uns hinsichtlich des genauen Regelungsinhalts bzw. der rechtlichen Anforderungen an eine entsprechende Norm mit den zuständigen Fachstellen im Bauwesen abstimmen. Dies (und etwaige weitere Verfahrensschritte) wird aber schon etwas Zeit in Anspruch nehmen, wofür wir an dieser Stelle um Ihr Verständnis bitten möchten. Gerne stehe ich Ihnen unter der Telefonnummer 08441 / 78 179 für etwaige Fragen zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Roland Weichenrieder Sachgebiet Bauverwaltung

von Claudia Seitz am 9. Juni 2021 13:24

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